Rinder

Wisentkuh Johmie

Wisentkuh Johmie

Johmie, klingt etwas merkwürdig, zeigt aber, dass sie eng mit dem Wildpark Johannismühle verbunden ist, da ihre Anfangsbuchstaben eben „Jo“ wie in Johannismühle sind. Sie ist eine von drei Damen, die Tochter von Joharo erblickte im Wildpark das Licht der Welt. Johmie ist manchmal ein kleines Aas und schubst die anderen Damen gerne zur Seite, wenn es um das Futter geht. Zu erkennen ist sie am besonders dunkelbraunen Fell und den enger gestellten Hörnern, im Gegensatz zu den anderen Wisentdamen. Neben der kleinen „Zicke“, die sie manchmal an den Tag legt, ist Johmie sehr temperamentvoll und galoppiert schon einmal minutenlang über die Anlage. Wer schon einmal einen Wisent hat rennen sehen, wird beeindruckt sein, denn diesen großen Kolossen traut man das selten zu. Wenn der Ziegenbock aus dem Streichelzoo genug Nachwuchs gezeugt hat, wohnt er mit den Wisenten zusammen. So verbindet Johmie und den Ziegenbock eine enge Freundschaft. Die Kräfte messen die beiden Freunde ganz simpel, indem sie ihre Hörner spielerisch aneinander stoßen. Johmie hat so viel mehr Kraft, als so ein kleiner Ziegenbock und dennoch ist eine enge Freundschaft mit gegenseitiger Rücksichtnahme entstanden, da kann sich so mancher aus der Spezies Mensch eine Scheibe von abschneiden.

Wisentkuh Lassana

Wisentkuh Lassana

Lassana kam zusammen mit ihrer Schwester Lamara aus Cottbus, wo sie auch geboren ist. Schon der Name zeigt, dass sie nicht im Wildpark geboren wurde, da Tiere von hier mit „Jo“ bzw. „Joh“ beginnen, wie eben Johannismühle. Ebenso wie ihre Schwester ist Lassana ein sehr lieber Wisent und in der Herde die Kleinste. Lassana fällt nicht sofort auf, denn sie ist eben nicht nur die Kleinste, sondern auch ruhig und zurückhaltend. Wie alle Wisente liebt aber auch sie ausgedehnte Sandbäder und wenn man dabei einmal einen Wisent beobachtet hat, merkt man erst, dass diese Kolosse gar nicht so ungelenk sind, wie sie im ersten Augenblick anmuten. Vor allem in den Sommermonaten gibt es für die Wisente frisches Laub. Wenn Sie bemerken, dass es das bei Ihrem Besuch gibt, bleiben Sie doch mal stehen und schauen Sie Lassana und den anderen Wisenten dabei zu, wie sie zunächst das Laub auf die Hörner nehmen. So manch ein Zweig, an dem einige Tierpfleger ziehen mussten, um seine Lage zu wechseln, wechselt dank Lassana die Lage gleich einmal um mehrere Meter: „Stöckchen werfen“ bei den Wisenten.

Wisentkuh Lamara

Wisentkuh Lamara

Der Namenanfang verrät es schon, kein „Jo“ wie im Wort Johannismühle und das lässt nur eine Schlussfolgerung zu: richtig, Lamara ist eine Zugezogene. Geboren wurde sie im Tierpark Cottbus und kam vor ein paar Jahren zusammen mit ihrer Schwester Lassana in den Wildpark. Eigentlich sollte die Eingliederung etwas langsamer von statten gehen, aber der extra aufgebaute Zaun stand nicht allzu lange. Alles ging gut und jetzt laufen „Eingeborene“ und „Fremde“ zusammen auf der Wisentanlage. Lamara ist eine liebe, ruhige und ausgeglichene Dame und eigentlich könnte man mit ihr spazieren gehen, nur wirklich austesten möchte das dann doch keiner: kein Wunder, denn wenn die an der Leine zieht, hängt man wie eine Fahne im Wind hinten dran. Lamara erkennt man an dem langen hellbraunen Fell im Gesicht und an dem stärker verfilzten Schwanz. Eigentlich sollte sie zusammen mit Joharo für Nachwuchs sorgen, aber Joharo scheint bisher an ihr keinen Gefallen gefunden zu haben.

Wisentbulle Joharo

Wisentbulle Joharo

Joharo ist ein echter „Wildparker“, denn er ist im Park geboren, aber das verrät auch sein Name. Die Wisente, die im Wildpark geboren sind, tragen immer Namen, die mit „Jo“ oder „Joh“ beginnen, um die Zugehörigkeit zum Wildpark Johannismühle zu zeigen. Zu erkennen ist Joharo ganz eindeutig daran, dass er der größte Wisent in der Herde ist, aber als Bulle muss man eben einfach ein wenig auffallen. Joharo ist ein echter Traumbulle, da er sogar Menschen und Fahrzeuge in seinem Revier duldet, was für einen Wisentbullen nicht selbstverständlich ist. Früher war das ein wenig anders, da wurde ein Trecker schon mal attackiert. Wird er gerufen, dann kommt und frisst er sogar aus der Hand, was aber nicht heißt, dass man es den Pflegern nachmachen sollte. Er ist aber auch ein Gourmet, hat ein Apfel eine „olle“ Stelle, dann kann der Pfleger mit dem Apfel mal schön wieder gehen, denn fressen tut Joharo den dann nicht. Aus der Hand zu füttern ist auch praktisch, da hier ganz ohne Stress Medikamente gegeben werden können, sollte dies nötig sein. Kürbis ist seine Leibspeise, aber auch nur, wenn wir da ebenfalls noch reinbeißen würden. Bäume findet man bei den Wisenten kaum noch, aber wenn so ein Baum von Joharo als Bürste zum Schubbern missbraucht wird, gibt auch der stärkste Baum irgendwann mal auf. Kleiner Tipp: wenn der Bulle vor Ihnen steht und den großen Kopf schüttelt, dann ist das nicht niedlich, sondern er droht und spätestens jetzt sollte man das durch den Zaun gesteckte Handy oder den Fotoapparat samt den Händen wieder auf die sichere Zaunseite holen.

Heckrind Babsy

Heckrind Babsy

Babsy wurde am 08.07.2020 im Wildpark Johannismühle geboren.

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