Sissi zog vor einigen Jahren zusammen mit Nene im Wildpark ein. Sie gehört zu Rasse der Brillenschafe, auch Kärntner Brillenschaf genannt und somit zu einer gefährdeten Nutztierrasse. Sissi ist eine Handaufzucht und hat daher auch vor Besuchern nur wenig Scheu. Alle Brillenschafe haben um die Augen eine schwarze Brille, die allerdings bei Sissi durch eine weiße Haarsichel durchbrochen ist, wodurch man sie von den anderen Brillenschafen unterscheiden kann. Sissi, im Übrigen nach Kaiserin Sissi benannt, ist sehr verschmust und das ruhigste der drei Schafe. Wenn man mit Futter kommt, muss man nicht selten die Wollberge von sich schieben und auch damit rechnen, dass das Schaf plötzlich auf Augenhöhe mit einem ist, um ja was vom Futter abzubekommen. Es passiert sehr leicht, dass man mal über Sissi stolpert, eben weil sie so verschmust ist und Kontakt zu Menschen mag. Vielleicht ist das aber auch nur Taktik, denn beim Straucheln verliert man gerne einmal den Eimer mit Futter oder zumindest Teile davon und darauf wird sich dann gestürzt. Selbst wenn man mit dem Futter mehrere Haufen macht, so klebt gerade Sissi oft direkt am Eimer, denn es könnte ja noch etwas Besseres geben. Bietet sich die Gelegenheit, die Schafe zu hören, so gibt Sissi nicht das bekannte „mäh“ von sich sondern eher ein „müh“, aber egal, wir haben auch Dialekte. Im Jahr 2019 hat sie mit Johnny ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht.
Brillenschaf „Sissi“
 Paten von "Sissi": noch keine